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Brotherhood of Azeroth — World-of-WarCraft-Gilde der Allianz

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Ursprünge des Lebens

Die Taverne » Philosophie Forum

#1:

Anyndir

Wanderer

Points: [480]

Um unsere geistige Verfassung mal wieda zu stärken und damit diese Sektion nicht in den ewigen Weiten des Mülleimers landet, habe ich mir ein Thema überlegt mit dem ich mich seit meiner Kindheit an stets befasst habe ...

Wie bereits bekannt sein sollte, basiert unsere Existenz auf einem sogennanten "genetischen Code" oder auch die "DNS" geschimpft. Um das zu erläutern: Dieser Code setzt sich aus Informationen unserer Ursprünge zusammen, die Erfahrungen unserer Vofahren oder auch anderen Spezies aus denen wir entglitten sind. Ein ganz gutes Beispiel wäre unser Immunsystem. Es gibt zahlreiche Krankheiten die man heute für ausgestorben hält und das nur aus einem Grund - zu einem sehr früheren Zeitpunkt setzten sich bereits unsere Vorfahren mit diesen auseinander, Generation für Generation litten sie unter diesen Krankheiten und die DNS schrieb stets fleißig mit. Das wiederrum stärkte nach und nach unser Immungsystem gegen die jeweilige Krankheit da durch die gespeicherten Infos, Gegenmaßnahmen eingeleitet werden konnten so dass wir eines Tages nur noch einen Schnupfen bekam wenn wir uns mit diesem Virus ansteckten. Das widerrum beweist die Schwäche des Europäers gegen asiatisch- oder afrikanisch übliche Krankheiten da unser Immunsystem sie einfach nicht kennt.
Nun taucht natürlich die Frage auf "Woher stammt diese Lebensform namens DNS eigentlich". Wie kann etwas dermaßen komplexes durch einen Zufall auf unseren Heimatplaneten geraten, etwas das die Grundlage für alles Leben darstellt das uns bekannt ist. Auch heute noch werden täglich neue Spezies entdeckt also wissen wir dass sich das Rad immernoch dreht, auch wir entwickeln uns weiter, nicht nur rein gesellschaftlich gesehen. Von unserem Immunsystem mal abgesehen befinden sich auch unsere Organe im Wandel, dies bezeugt eine afrikanische Rasse der sogenannten Pygmäen auch Zwergenstamm geschimpft. Es sieht fast so aus als würde diese DNS mit dem Leben experimentieren und das tut es auch.
Theorien besagen dass diese Lebensform durch einen zur damaligen Zeit üblichen Asteroiden auf unsere Erde gekommen ist. Es besitzt weder Intelligenz (zumindestmal wie wir sie kennen) noch kann es sich selbstständig reproduzieren also braucht es Wirte (uns). Wenn ich mich mit meiner Behauptung schon so weit wage will ich auch behaupten dass diese DNS schlicht und einfach ein Parasit ist. Denn was tut ein Parasit? Er versucht zu überleben in dem er sich einen Wirten sich denn er beherbergen kann.
Und schon komme ich zu meiner Schlussfolgerung: wenn das alles stimmen sollte, sind wir nichts anderes als ein Mittel für etwas das zu überleben versucht. Es wurde bereits nachgewiesen dass in der DNS keinerlei Information verloren geht in dem wir es durch die Reproduktion weitergeben also erklärt es auch unsere Sitte sich fortzupflanzen bevor man stirbt, denn wenn man stirbt ohne einen Nachfahren zu hinterlassen geht dieser Code der sich über Millionen von Jahren gesammelt hat verloren. Dies führt mich nun zur entgültigen Schlussfolgerung: Das Leben basiert auf einem der einfachsten Prinzipe die uns bekannt sind, und zwar das "Überleben". So bekommen wir unsere Sine nur für einen Zweck, diesen Parasiten nicht aussterben zu lassen ...

Hoffe ich habe euch nicht allzusehr gelangweillt, es gebe noch so viel zu diesem Thema zu sagen aber dafür würde unser Webspace glaube ich nicht reichen biggrin.gif
Es ist zwar nur eine Theorie aber trotzdem wage ich zu fragen was ihr davon haltet wink.gif

#2:

Rufus DeWitt

Gildenrat

Points: [620]

Das ist ein sehr interessantes Thema, jedoch werde ich mich jetzt nicht zu den ursprüngen des lebens äussern (wie entstand das leben? was war zuerst da - huhn oder ei?), sondern zu deiner theorie des überlebens.

dieser theorie stimme ich voll und ganz zu, das überleben des geeignetsten, genetische selektion (auslese). genau das macht die evolution aus, durch mutation, bzw. genetische rekombination der dna entstehen neue eigenschaften, bzw. merkmale von lebewesen z.b. unser imunsystem oder die flügel von vögeln. es ist - soweit ich weiß - bewiesen, dass die vögel früher keine flügel hatten. durch mutation hatten dann ein paar exemplare flügel und die konnten sich in der natur besser durchsetzen, sie haben - im gegensatz zu ihren nicht-flügligen artgenossen - überlebt. unsere gesamte entwicklung, bzw. evolution verfolgt nur ein ziel: das überleben sicherzustellen. deswegen entwickeln wir uns weiter, deswegen ist im laufe von millionen jahren das leben entstanden wie es heute existiert.

ich denke, dass es in der natur nur darum geht. dass die natur uns ein bewusstsein geschenkt hat und uns intelligenz "gegeben" hat ist dabei doch ein angenehmer nebeneffekt, oder? smile.gif
<center><fontsize="2" face=Arial color=gray>»panta hrei</color>«
(Heraklit)</center>

#3:

sLich

Knappe

Points: [377]

Klingt sehr interessant Tito! Von dieser Perspektive hab ich es noch nicht gesehen aber widerspricht das nicht allen religiösen Regelungen? Ich zumindest bin Atheist (oder wie das geschrieben wird).
Am Interessantesten finde ich den Aspekt mit dem Asteroiden. Meiner Meinung nach auch die wahrscheinlichste Möglichkeit wie das Leben auf die Erde gekommen ist. Mutationen sind vielleicht durch die natürliche Radioaktivität entstanden ...

#4:

Anyndir

Wanderer

Points: [480]

Jepp das widerspricht dem Glaube so wie ihn die Gesellschaft ausmahlt. Ich bin auch Atheist und zwar aus Überzeugung. So paradox es auch klingen mag, ich glaube an Gott aber auf meine eigene Art und Weise denn wenn wir nach dem biblischen gehen würden, dürfte es heute keine Kirchen geben oder gar das neue testament. Ich muss nicht getauft sein oder einer Religion angehören um an Gott zu glauben, genauso wenig muss ich in die Kirche gehen denn das hat meiner Meinung nach überhaupt nichts mit Gott zutun. Der Mensch baute SICH die Kirche und nicht dem Allmächtigen wink.gif

In dem Punkt Radioaktivität muss ich dich aba korrigieren. Durch solche Strahlen entstehen Hybrieden die vom genetischen Code abweichen. Gehört zwar schon in die Rubrik Physik aber ich wills trotzdem mal erläutern: radioaktive Strahlen entstehen durch eine Kernspaltung und jede lebende Matiere (die bekannterweise aus Atomen besteht) die mit diesen Strahlen in Verbindung kommt, wird genetisch verändert, das heisst es ensteht einfach ein Atomsalat. Die Möglichkeit das eine stablie Hybriede durch solch eine bestrahlung entsteht liegt bei eins zu zig Billiarden wenn nicht mehr.
Naja, einem Mann ist es gelungen eine stabile Hybriede herzustellen : Steven Spielberg (Godzilla) biggrin.gif aber das ist natürlich ein Sonderfall wink.gif

#5:

RasNex

Wanderer

Points: [202]

Also, ich bin gläubiger Rasta und ich muss sagen, es widerspricht nicht alles der Religion. Zum Beispiel hast du geschrieben, dass die DNS wie ein innerer Code ist, der immer mitschreibt. Als Rasta sucht man Gott nihct im Jenseits wie die Christen, sondern in sich selbst, wie schon in dem Zitat "God is Man and Man is God", so würde dass bedeuten, dass Gott sich im Körper auch als DNS zeigt oder dass DNS einfach eine wissenschaftliche Sache ist um die Vorgänge Gottes im eigenen Körper zu beschreiben. Auf jeden Fall denke ich dass durch Gott das Leben entstanden ist, als er King Alpha und Queen Omega erschuf. Wobei ich die Evolution für sehr logisch halte, aber was bitte widerspricht denn auch, dass ein Wesen in dem Jah-Jah inne ist, sich nicht weiterbilden kann?
Und zu deiner Sache mit dem dass du auf deine eigene Weise an Gott glaubst, ist auch gut so, ist die einzig Richtige. Da Gott in einem stitzt (wie in jedem Anderen auch) Muss man umn zu Gott zu finden, erstmal zu sich selbst finden udn da jeder Mensch ein Individuum ist, hat auch jeder Mensch seine Individuelle Art zu sich, zu Gott zu finden. Einen generell Einheitlichen Weg finde ich daher eh bescheuert.

#6:

sLich

Knappe

Points: [377]

Wo wir grad bei DNA und die Behauptung sind, dass es ein Parasit sein könnte. Sollen Viren, einschliesslich des Aids Viruses, Waffen der Natur gegen die Menschheit sein. So zumindest aus der Gaia-Theorie. Ein Denker, ich weiss seinen Namen nicht mehr, sagte: Die Erde ist ein Lebewesen. Dieses Lebewesen hat eine Haut, die aber mit einer tötlichen Hautkrankheit infiziert wurde. Diese Hautkrankheit ist der Mensch. Irgendwie find ich hat der Mann nicht ganz unrecht aber es liegt in unseren Händen was aus dieser Welt wird. Inwiefern usw. würde glaub ich den Rahmen sprengen. Nur ein Beispiel: wenn man das Licht ausmacht, wenn man aus dem Zimmer geht, hat es so gut wie keine Auswirkungen auf die Umwelt, es ist einfach zu minimal. Aber angenommen das würde jeder tun oder zumindest viele, dann würde sich das "sparen" auch auszahlen. Genauso verhält sichs mit dem Müll den man auf der Straße lässt: Wenn jeder Raucher seine Kippenstümmel sachgerecht entsorgen würde, würde unsere Umwelt auch nicht so "assig" aussehn.
Was ich damit sagen will: keiner darf denken "ist doch egal, eh schon alles am arsch" oder "wenn ich das machen würde, wärs eh nur ein tropfen aufm heissen stein".
Man muss stehts immer bei sich selbst anfangen.

Sodelle, genug wink.gif

#7:

Anyndir

Wanderer

Points: [480]

Will zwar nicht sachlich werden, aber hier lässt es sich kaum vermeiden. Der Müll den wir "sachgerecht" entsorgen und der nicht recycled werden kann, landet auf der Müllkippe die wenn sie groß genug ist, mit Erde überschüttet wird. Was sich anschließend dadurch für Giftstoffe bilden will ich mir erst garnicht ausmahlen und das ist für mich schlimmer als unsere geliebten Städte vollzumüllen die sowieso nicht mit unserer Natur gemeinsam haben. Philosphisch gesehen hast du recht, man soll immer bei sich selbst anfangen aber es ist einfach nicht real. Realistisch gesehen ist daran nur unser Staat schuld, denn anstatt mehr Müllentsorgunganlagen zu produzieren die nicht nur den Müll komplett entsorgen und als Kohle wiederverwerten sondern auch noch Strom erzeugen der vielleicht eine umweltschädliche Stromversorgungsanlage ersetzten könnte.

Zum Thema Viren: ich glaube es ist ein einfacher Bestandteil unserer Natur zumindest die natürlichen Viren. Es gibt auch Krankheiten die vom Mensch erzeugt wurden, meinst durch das Zusammentreffen mehrer Faktoren wie Übervölkerung oder sonst noch was, aber unter diesen Viren leiden meist nur Menschen, Tiere sind in dem Fall manchmal auch überträger aber ihr Immunsystem wird relativ leicht damit fertig.

#8:

sLich

Knappe

Points: [377]

Wäre es so einfach aus Müll Strom zu machen, wäre es schon längst in die Tat umgesetzt worden. Es rendiert sich anscheinend einfach nicht. Ich bezweifle das der Staat an der Müllentsorgung schuld ist aber das ist ein anderes Thema. Ich finde der Staat hat wenig mit unserer Einstellung zur Müllentsorgung zu tun. Ich mein ja auch nicht nur die Städte, die dadurch vollgemüllt werden würden sondern eher die Wälder usw. Wo du auch hinläufst, zumindest wenn ich Wandern geh, du findest überall irgendwelche Schachteln, Fruchtzwerge und irgendwelche Dosen rumliegen. Und ich seh die Kippenstümmel auf dem Boden schon als selbstverständlich an, sie pflastern ja sozusagen die Wege. Natürlich, ich übertreibe aber das alles resultiert am Ende aus unachtsame Menschen ...

#9:

Anyndir

Wanderer

Points: [480]

Du hast Recht, wir könnten durchaus mehr auf unsere Umwelt achten aber dass der Staat für die müllentsorgung verantwortlich ist steht ausser Frage. Und auch dass es bereits Müllverbrennungsanlagen gibt die Strom erzeugen, ist keine Theorie von mir sondern eine Tatsache. Bloß anstatt realistische Enscheidungen einzugehen, läuft die Regierung irgendwelchen pubertären Träumen vom Herrn Bundeskanzler hinterher. Schön dass sie die Atomkraftwerke abschaffen wollen und das allein durch Windräder aber das ist einfach lächerlich und ebenso unrealistisch. Der Grund dafür dass sie solche Anlagen nicht bauen ist, dass sie einfach sündhaft teuer sind aber meiner Meinung nach hätten wir auf diese "Windräder" die villeicht ein Dörflein versorgen könnten und unseren ah so tollen LKW Mout verzichten können, aber nein, werfen wir das Geld doch lieber einfach aus dem Fenster ...

Nimms nicht zu ernst, ich kann bei solchen Debatten manchmal aus der Rolle schlüpfen biggrin.gif

#10:

Affroara

Knappe

Points: [335]

Mit deiner letzten Schlüssfolgerung,das der Sinn des Lebens das Überleben darstellt stimme ich überein.Gehen wir evolutionär zurück. Warum leben wir?
Nätürlich um uns fortzupflanzen und unsere Gene weiter zu verbreiten. Dazu kann ich dir das Buch "egoistische Gen" von Dawkins empfehlen.
Deine These mit dem Wirt verfolgt Dawkins in ähnlicher Weise. Er sagt, dass wir MEnschen Genmaschinen sind und der Hauptbestandteil aus dem wir bestehen sind die Gene. Der komplette Mensch ist also eine Hauthülle mit Genen, die uns kontrollieren(sehr frei interpretiert).
Ich persönlich vertrete diese These nicht. Sicherlich bestehen wir aus den genen, die uns formen und prägen.Aber was ist mit unseren Gefühlen, mit unserem Verstand?
Ein Beispiel zu erläuterung:
In den Genen verankert sind die Männer programmiert so viele NAchfahren wie nur möglich zu produzieren. Früher mag das wohl so gewesen sein, aber wenn man die heutige Situation betrachtet, dann würden es keine Ehen und keine Familien (monogam) mehr geben. Sprich die Vernunft wirk einen großen Teil in der Entwicklung mit. Hiermit stell ich natürlich die These auf, dass Männer vernünftig sind. Doch dafür würde ich aber nicht meine Hand ins Feuer legen!
Zur Entstehung der DNS kann ich Dawkins zitieren:
Am Anfang bestanden die Meere aus einer Ursuppe in denen sich Bakterien(Bin mir mit Bakterien nicht ganz sicher) tummelten.An den Uferabschnitten sammelten sich vermehrt Bakterien an, die durch entladungen der Atmosphäre,sprich durch Blitze zu kleinsten Molekühlen bgebildet haben.So enstand das Leben, denn aus diesen Molekühlen entstand die DNA.
!!!!!!!!!! Signatur hatte mehr als 300 Zeichen !!!!!!!!!!

Deswegen gelöscht:)

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