Brotherhood of Azeroth Forever Fixiert
Vor 22 Jahren und 6 Monaten, also vor knapp 197.856 Stunden, sind drei Freunde aus Norddeutschland zum ersten Mal durch den Elwynn Forest gestreift oder haben sich durch die schneebedeckten Berge von Dun Morogh gekämpft. Wir hatten das große Glück, zu den wenigen deutschen Spielern zu gehören, die die US-Beta erkunden durften, weil zwei von uns neben der Schule für ein Online-Spielemagazin schrieben. Nach dem Release wuchs die Gilde schnell auf eine mittlere zweistellige Mitgliederzahl. Es entstanden echte Freundschaften, auch im Real Life, es gab feucht-fröhliche Gildentreffen und natürlich unzählige schöne, lustige, traurige und unfassbare Momente in WoW.
Die Gilde gibt es noch heute in World of Warcraft Retail (so muss man das ja inzwischen nennen). Manche von uns spielen bis heute, andere schon lange nicht mehr. Wir sind alle älter geworden, haben Familien gegründet und Kinder bekommen, die jetzt fast alt genug sind, um selbst WoW zu zocken. Mein Sohn wird bald sechs und schaut mir gebannt zu, wenn ich durch Goldshire renne, um meine ersten Quests anzunehmen. Wie früher. Also, fast wie früher: World of Warcraft Forever ist anscheinend ein gelungener Mix aus dem Gefühl von damals und einer Prise Modernisierung. Na ja, auf jeden Fall kann ich alter Sack jetzt bequem mit dem Controller zocken, ohne mich vom Sofa erheben zu müssen. Herrlich.
Wir sind wieder da. Nein, wir waren nie weg. Aber wir spielen jetzt auch WoW Forever, wie früher in der Beta, und sicher auch nach dem 5. November, wenn das Spiel offiziell an den Start geht. Vielleicht nicht mehr bis in die Puppen, aber eine Runde Deadmines am Abend muss doch drin sein, oder?
Wir sehen uns!
dyna, Rufus DeWitt
PS:
Das schliiimmsteee issssst, wennn das Bieeeeer allleeee ist.
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